Deutsche Meisterschaft der Masters , Teams und Junioren in Netze

Zweifacher Titelwechsel bei den Teams, zweifach Titelverteidigung bei den Masters und ein neuer Juniorenmeister. So kann man in Kurzform die Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften in Netze zusammenfassen. Bei nahezu idealen Platzverhältnissen und einer beispielhaften Organisation durch den Clan Ironforge, fanden die Deutschen Meisterschaften in Netze statt.

Besonders spannend gestaltete sich dabei der Kampf der Damen und Herren um die Mannschaftsmeisterschaften. Bei den Damen kämpften die Nic Williams aus Raunheim und die titel-verteidigenden Spleen Queens auf Augenhöhe und bei den Herren setze sich mit dem Clan Ironforge, den Stoneheads und den Celtic Warriors eine Trio schon recht früh vom übrigem Teilnehmerfeld ab. Während des gesamten Wettkampfverlaufes war weder bei den Damen noch bei den Herren eine klarer Sieger auszumachen und so musste das Tauziehen die Entscheidung bringen.

Hier holten sich die Damen aus Raunheim wichtige 10 Punkte zurück und die Nettetaler Stoneheads verloren zwar gegen die Celtic Warriors, erhielten aber auf Platz zwei ebenfalls Punkte.

Das Endergebnis fiel dann auch so knapp aus wie nie zuvor – sowohl bei den Damen als auch bei den Herren gab es Punktgleichheit. Die höhere Anzahl an gewonnenen Einzeldisziplinen musste hier entscheiden! Die Nettetaler Stoneheads und die Raunheimer Nic Williams hatten hier den Vorteil und konnten den Deutschen Meisterschafts Titel für sich verbuchen.

Bei den Junioren stellte sich leider nur ein Starter. Leon Schwan demonstrierte aber trotz seiner 15 Jahre, dass er alle Disziplinen sicher beherrscht und kann sich hochverdient Juniorenmeister nennen.

Bei den Masters-Damen dominierte Michaela Pennekamp erneut das Teilnehmerfeld und sicherte sich einen weiteren Deutschen Meistertitel. Petra Müller vom ASV Ludwigsburg, Silvia Römer von den Highlandern vom Niederrhein und Claudia Stickelbrock auch Nettetal kämpften Kopf an Kopf um den Vizetitel. Eine Kombination die wir schon öfter gesehen haben. Platz 2,3 und 4 trennte dann auch nur jeweils ein Punkt. Dieses mal mit dem besseren Ergebnis für Petra Müller als Deutsche Vizemeisterin vor Silvia Römer.

Bei den Herren dominierte Andy Deuschle das Geschehen nach belieben. Als Höhepunkt gelang ihm, vor dem begeisterten Publikum, mit 5,50m auch noch eine Verbesserung des eigenen Deutschen Rekordes im Gewichtshochwurf.

Franz Ritter erzielte Platz zwei in der Gesamtwertung vor Bernd Wolf, der sich damit als Zweitbester Deutscher Sportler den Vizetitel sichern konnte. Dirk Mertins von den Hammer Dragonfighters komplettierte die Pokalränge dieser Deutschen Meisterschaft mit Platz drei.

Bei den Open Heavys platzierte sich Yves Gerlinger vor Alexander Dißel und Stefan Krämer.